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Granulieranlagen für thermoplastische Kunststoffe - Funktionsweise


Die nachfolgende Graphik skizziert die grundsätzliche Funktionsweise einer PE / PP Granulieranlage für Folien, Bändchen, Vlies, etc.


Animation Granulierextruder (zum Starten bitte anklicken)

Unsere Regranuliersysteme sind modular aufgebaut und werden den Anfordernissen entsprechend zusammegestellt. Unsere Systeme werden mit vorzerkleinertem Material beschickt. Die Vorzerkleinerung erfolgt üblicherweise in Schneidmühlen. Diese können separat von der Anlage aufgebaut werden und ermöglichen so eine flexible Positionierung der Anlage.  Das vorzerkleinerte Aufgabegut (Korngröße im Regelfalle ca. 15 bis 20 mm) wird mittels Gebläse in das Extrudersilo transportiert. Ein im Silo integriertes Rührwerk stellt benutzerunabhängig eine gleichmäßige Beschickung des Extruders sicher. Im Gegensatz zu vielen anderen Recyclinganlagen wird bei uns das Material mit Umgebungstemperatur zugeführt und nicht in einem thermischen Prozeß vorverdichtet. Die notwendige Verdichtung des Aufgabegutes erfolgt durch die spezielle Schneckengeometrie. Dadurch wird eine thermische Belastung = Abbau vor dem Extruder ausgeschlossen. Weiterhin erlaubt dieses Konzept eine gezielte und dosierte Zugabe von Additiven und anderen rieselfähigen Materialien.

 

SIKOPLAST Granuliersysteme bieten im wesentlichen die folgenden Vorteile:

  • Flexible Anlagenarrangements - Materialzuführung kann von der Extrusion abgekoppelt werden
  • "kalte" Materialzuführung ohne Vorverdichtung - keine thermische Belastung = kein Abbau des Aufgabegutes
  • zusätzliche Dosieröffnung für die gezielte Zugabe von Additiven etc.
  • auf den jeweiligen Anwendungsfall angepasste Schneckengeometrien - materialschonendes Aufschmelzverhalten